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Warum auch im Sportbereich aus der „Love Brand“ eine „Employer Love Brand“ werden muss

Employer Love Brand

Warum auch im Sportbereich aus der „Love Brand“ eine „Employer Love Brand“ werden muss

Der ehrliche und offene Austausch unseres HR Breakfast mit dem Titel: „Keep moving – Wie sich das Recruiting im Sportbereich verändern muss,
um Bewerberinnen und Bewerber zu erreichen“ hat gezeigt, dass der Mangel an Mitarbeitenden auch vor der Sportbranche nicht Halt macht. Auch wenn die Probleme je nach Region und Fachbereich variieren, sahen unsere Podiumsgäste Monika Fiedler von Fiedler Concepts, Annetta Maiwald von ORTOVOX , Marion Fröhlich von Sport-Job.com und die Personal Trainerin Ramona Arendt sich im Recruiting mit den gleichen Problemen konfrontiert: Dem Finden und auch dem langfristigen Binden von Mitarbeitenden.

 

Sportbrand = Lovebrand – aber was ist mit der Employer Brand?

Wo früher noch die gemeinsame Leidenschaft für Sport und die Attraktivität der Consumer Brand ausreichte, um Bewerber/innen und Mitarbeitende für das Unternehmen zu begeistern, entsteht heute beim Buhlen um Mitarbeitende eine immer höhere Konkurrenz.

Auch branchenfremde Unternehmen haben die Anziehungskraft des Sportes für sich entdeckt und bieten – wie uns der HR-Leiter Sebastian Heck in einem Vorgespräch auf unser HR-Breakfast über seine Arbeit berichtete – Sportangebote für die Mitarbeitenden an. So finden bei diesem Unternehmen aus München, das im Pharma-Recruiting Bereich unterwegs ist, unter anderem 5x in der Woche Personal-Trainer-Stunden während der Arbeitszeit statt – an denen selbstverständlich auch die Geschäftsführung teilnimmt.

Und auch Monika Fiedler ist sich sicher: Das Angebot von flexiblen Arbeitszeiten, ein verantwortungsbewusstes, fürsorgliches und wertschätzendes Arbeitsklima und der starke Teamzusammenhalt sind mit die Gründe, warum Bewerber und Bewerberinnen großer Sport-Brands sich immer wieder bei Fiedler Concept bewerben.

 

HR Breakfast SEETALENT Sport Job

 

Und so wurde während unseres HR-Breakfast recht deutlich:

Ruhen sich Unternehmen aus dem Sportumfeld auf dem Erfolg und Image ihrer Consumer-Marke aus und schenken dem Definieren, Kommunizieren und Leben ihrer Arbeitgebermarke und Arbeitskultur nicht genug Aufmerksamkeit, steigt die Unzufriedenheit und damit auch die Fluktuation der Mitarbeitenden.

 

Authentizität und Nachhaltigkeit im Recruiting

 

Die gemeinsame Leidenschaft für den Sport und eine „Love Brand“ sind auch heute immer noch eine starke Währung, wenn es um das Recruiting geht. Doch langfristig werden Sie nicht ausreichen. Hinhören und Handeln sind gefragt.

Was wünschen und erwarten meine Mitarbeitenden und Bewerber/innen noch, außer die gemeinsame Begeisterung für Sport von ihrer Arbeitsumgebung?

Annetta Maiwald von ORTOVOX beschreibt eine Firmenkultur, die von Bergsport-Begeisterung, Vertrauen, Zusammenhalt und Wertschätzung geprägt ist.
Im Recruiting Prozess lernt jeder Bewerber/in auch die Geschäftsführung kennen. Während Verkaufsaktionen gehen vom Geschäftsführer (Vertriebsleiter) bis zur Vertriebs-/Einkaufsassistentin alle auf die Fläche. So erfahren die ORTOVOX Mitarbeitenden aus ersten Hand, welche Wünsche und Anforderungen der Endkunde an die eigenen Produkte stellt. Und was es bedeutet, im Sporthandel die eigenen Produkte zu vertreiben.

Doch auch Themen wie ein selbst gekochtes gesundes, gemeinsames Mittagessen, finanzielle Unterstützung bei den Kinderbetreuungskosten und Mitarbeiterrabatte sind Themen, mit denen ORTOVOX als Arbeitgeber punktet.

Erst, wenn sich Unternehmen klar sind, was die Anforderungen, Wünsche und individuellen Rahmenbedingungen der Bewerber und Mitarbeitenden sind und es schaffen diesen im Rahmen der eigenen unternehmerischen Möglichkeiten gerecht zu werden, kann die Attraktivität der „Love Brand“ auch als „Employer Brand“ wirklich zur Geltung kommen.
Basis hierfür ist eine authentische und transparente Kommunikation dieser Werte und Benefits und der Mut und die Ausdauer diese auch langfristig und nachhaltig umzusetzen.
Eigenschaften, die besonders Sportlern meist im Blut liegen und somit für die Sportbranche (auch hier richtig gespielt) einen echten Wettbewerbsvorteil darstellen können.