Was ist Employer Branding und eine gute Arbeitgebermarke

Endlich mehr Bewerbungen – Wie Sie als Arbeitgeber einen entscheidenden Vorteil auf dem Arbeitsmarkt erzielen!

Bin ich ein attraktiver Arbeitgeber?

Der Kampf die passenden Bewerber für sich zu gewinnen, ist schon längst in Gange und für Arbeitgeber wird es immer schwieriger, sich hier von anderen Arbeitgebern abzuheben. Bewerber/innen suchen heutzutage nicht mehr einfach nur nach einem neuen Job. Einen „neuen Job“ bieten auch viele anderen Unternehmen. Bei der Entscheidung der Bewerber/innen stehen heute wesentliche andere Faktoren im Mittelpunkt als noch vor einigen Jahren. Diese gilt es als Arbeitgeber zu erkennen und  dann als entscheidenden Vorteil für sich zu nutzen. Wer sich hierbei intensiv mit seiner Zielgruppe beschäftigt, ist auf dem richtigen Weg um im „War of Talents“ die Nase vorn zu haben.

Daher starten wir heute unsere Serie „Wie werde ich ein attraktiver Arbeitgeber und erfolgreich im Recruiting?“

 

Beginnen möchten wir heute mit folgender Fragestellung:

Was ist eigentlich ein attraktiver Arbeitgeber und sind Sie selbst auch einer?

 

Zuerst die gute Nachricht: Sie müssen kein Global Player oder Hidden Champion sein um für Bewerber/innen attraktiv zu sein.
Auch wenn oftmals angenommen wird, dass große Unternehmen, die auch viel Umsatz machen am attraktivsten sind und somit  Bewerbern/innen mehr bieten können und folglich ihre Stellen auch schneller besetzt bekommen.

Diese Annahme ist falsch! Der primäre Vorteil, den diese Arbeitgeber haben ist, dass sie durch ihre Unternehmensmarke schon bekannt sind, Bewerber/innen mit dieser Marke vielleicht Positives verbinden und dadurch ein Abstrahleffekt auf die Arbeitgebermarke produziert wird.

Wenn wir uns zum Beispiel einen bekannten regionalen Automobilhersteller anschauen, dann denken die meisten von uns an „Freude, Erfolg, Innovation, Weiterentwicklung und Sicherheit“. Dies sind Werte, die Bewerber/innen oftmals auch automatisch mit dem Automobilhersteller als Arbeitgeber in Verbindung bringen und diesen somit attraktiv finden. Aber ob die gleichen Werte bei dem bekannten Automobilhersteller als Arbeitgeber wirklich zutreffen, ist dabei noch lange nicht garantiert. Das möchten wir an dieser Stelle offen lassen und kann jeder selbst entscheiden.

In der Konsequenz wird klar: Die Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber hat ganz viel mit Ihrem Employer Branding zu tun.

 

Doch was ist Employer Branding?

 

In erster Linie beeinflusst Ihr Employer Branding, wie potenzielle Bewerber/innen und Mitarbeiter/innen Sie als Arbeitgebermarke wahrnehmen. Die Erfahrungen, die diese Personen mit Ihnen als Arbeitgeber machen und wie sie Sie als Unternehmen beschreiben. Dies kann unbewusst sein oder ganz bewusst, wenn Kandidaten sich im Bewerbungsprozess befinden. Und hier spielen wieder viele Faktoren eine Rolle, die dazu beitragen können, dass Sie als attraktive Arbeitgebermarke wahrgenommen werden. Auf diese werden wir in den kommenden Wochen in unserem Blog genauer eingehen.

 

Wie steht es denn nun um Sie als Arbeitgeber? Sind Sie eine attraktive Arbeitgebermarke?

 

Folgende Fragen möchten wir Ihnen heute an die Hand geben, um den ersten Schritt für die Definition ihrer Arbeitgebermarke zu machen und damit dem Ziel, mehr Bewerbungen zu erhalten, näher zu kommen:

  • Wofür stehen Sie als Arbeitgeber?
  • Welche Ziele verfolgen Sie?
  • Was sind Ihre Stärken als Arbeitgeber?
  • Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal oder USP?
  • Wie heben Sie sich von anderen Arbeitgebern ab?
  • Wie wollen Sie als Arbeitgeber wahrgenommen werden?

Nutzen Sie für sich und gemeinsam mit dem Team die Möglichkeit sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.

Gehen Sie in das Gespräch mit Ihren Mitarbeitern und nutzen Sie diesen Impuls auch als Feedbackmöglichkeit in ihrem Recruting Prozess. Wir sind uns sicher, hierbei können spannenden Ergebnisse und Learnings enstehen.

Wie sie diese Learnings und Erfahrungen für sich nutzen können, darauf werden wir hier im Blog immer wieder eingehen.

In unserem nächsten Artikel wird es um das Thema „Tu Gutes und sprich als Arbeitgeber darüber – Wie Arbeitgeber erlebbar gemacht werden!“ gehen.

 

 

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